Wie relativ doch alles ist...

Aktualisiert: 16. Jan 2019

Es gibt Tage wo sich schon beim Aufstehen zeigt, dass Liegenbleiben die bessere Entscheidung gewesen wäre. Dinge gehen kaputt, Vorhaben wollen nicht klappen. Die Arbeit "flutscht" nicht. Die Welt ist gegen einen. Die alltäglichen Kleinigkeiten wachsen sich im Kopf zu großen Problemen aus. Obendrein ist das Wetter vielleicht auch noch schlecht. Und man kommt zur Erkenntnis, dass es an der Zeit ist sich zu bedauern. Was durchaus verständlich und menschlich ist!

Und dann erfährt man von einer Frau, einer Bekannten, einer Freundin, einer Verwandten, dass sie Krebs hat...

Unglauben, Schock, Starre, Angst, Bedauern, Mitleid, Furcht, Wut, Trauer und viele weitere Emotionen überfallen einen.

Und auch viele Fragen kommen auf: Wie konnte das nur passieren? Was wird sie jetzt tun? Wie kann ich ihr helfen? Was machen? Kann mir das auch passieren? Wird mir das auch passieren? Was kann ich für mich tun...?

Nach all diesen Fragen hat bei mir immer die Erkenntnis eingesetzt, dass alles so relativ ist. Dass meine Sorgen und Probleme so klein sind im Vergleich zu solch einer Diagnose und alles was damit einhergeht. Und ich habe mich dann schon auch ein wenig über mein Selbstmitleid geschämt.

Aber das hilft nicht wirklich. Letztlich sind wir alle nur Menschen und haben eben kleine und größere Sorgen, die uns beschäftigen und die uns bedrücken.

Also was bleibt? Wenn Hilfe gefragt ist und angefragt wird, dann ist Unterstützung sicherlich eine sinnvolle Sache. Ansonsten ist spenden auch immer eine sehr gute Tat.

Wir haben die Frauen- und Brustkrebshilfe in Graz gefunden, die wir unterstützen. Mehr dazu unter http://frauenkrebshilfe.at




10 Ansichten

© 2020 by Petraschka & Popp - Mehrwert OG. Erstellt mit Wix.com